Berufe bei HOPPE: Was macht eigentlich ein Anwenderberater der IT? Nadja Deubel hat die Antworten.

Die IT eines Unternehmens ist mittlerweile aus den Geschäftsprozessen nicht mehr wegzudenken. Das ist auch bei HOPPE so: Mit Hilfe einer Software werden die nötigen Ressourcen, z. B. die Verfügbarkeit von Personal, Rohstoffen, Material etc., so geplant und gesteuert, dass die Prozesse reibungslos und effizient ablaufen können. Alles, was für die Herstellung und die Vermarktung des guten Griffs erforderlich ist, muss an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen – um dies zu gewährleisten, nutzt man ERP (Enterprise Resource Planning).

Dafür werden leistungsfähige IT-Systeme gebraucht – und Mitarbeiter, die sich damit auskennen und die Systeme fehlerfrei bedienen können. Das ERP-System von HOPPE wird daher von sogenannten „Anwenderberatern der IT“ begleitet. Diese testen die Funktionsfähigkeit bestimmter Elemente und stehen allen Mitarbeitern als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen zur Verfügung.

Nadja Deubel gehört dazu: Im März 2017 hat sie die Aufgabe einer IT-Anwenderberaterin für die Produktion übernommen. Angefangen hat Nadja als Lehrling: Bis 2009 hat sie bei HOPPE eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Danach folgte ein BWL-Studium, das sie sich unter anderem dadurch finanzierte, dass sie in den Semesterferien bei HOPPE in der Produktion als Aushilfe jobbte. Auch ihr Auslandspraktikum hat sie bei HOPPE absolviert, und zwar bei der HOPPE AG, Lana, in Südtirol. Seit 2012 ist sie wieder fest in Stadtallendorf angestellt, zunächst als sogenannte Key-Userin im Bereich Ver- und Entsorgung (Einkauf). Dort hat sie unter anderem eine Umstellung auf ein neues ERP-System begleitet und bei der IT z. B. bestimmte Funktionalitäten oder Verbesserungen des Systems für ihren Bereich angefragt – immer aus der Perspektive einer Anwenderin des Systems.

In ihrer aktuellen Funktion als Anwenderberaterin der IT hat sie die Seiten gewechselt: Nun ist sie diejenige, die von Key-Usern und „normalen“ Benutzern des ERP-Systems in der Produktion bei allen möglichen Fragen und Anforderungen angesprochen wird. Dadurch erhält sie einen sehr guten Überblick über die Anwendungen – und kann wirksam bei der Verbesserung der IT-Werkzeuge und -systeme unterstützen oder neue Programme bzw. Programm-Bausteine testen. Außerdem führt sie Schulungen für Anwender durch – überwiegend für ihre Kollegen aus den Bereichen Logistik und Materialwirtschaft.

Nadja glaubt, dass es in ihrem Beruf besonders wichtig ist, analytisch denken zu können, damit man die Prozesse im Unternehmen und die Art und Weise, in der sie zusammenhängen und im ERP-System abgebildet werden, verstehen kann. Um sie auch verbessern zu können oder neue Ideen einzubringen, braucht man vor allem Vorstellungsvermögen und Kreativität – und die Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse verschiedener Bereiche einzustellen. Besonders wichtig ist auch, dass man gut kommunizieren und viel Geduld und Gelassenheit aufbringen kann, während man den Anwendern das System erklärt. Denn beim Vermitteln von System-Wissen muss ein Anwender-Berater nicht nur gründliche Kenntnisse dieses Systems mitbringen, sondern auch in der Lage sein, sich auf Menschen mit unterschiedlichem Wissenstand einzustellen, um jedem Fragenden eine verständliche und nachvollziehbare Antwort geben zu können – und zwar auf Deutsch genauso wie auf Englisch.

An ihrer neuen Tätigkeit als IT-Anwender-Beraterin mag Nadja am meisten, dass sie an unterschiedlichen Projekten in verschiedensten internationalen Projekt-Teams arbeiten kann. Es macht ihr Spaß, sich bei jedem Projekt in neue Themen einzuarbeiten. Dass sie damit HOPPE jeden Tag ein bisschen besser kennenlernt, findet sie besonders spannend: Heute hat sie ein vertieftes Verständnis einzelner Prozesse und Zusammenhänge und kann dieses Wissen nun wiederum an ihre Kollegen weitergeben.

Wenn Nadja nicht gerade als Vermittlerin zwischen den Entwicklern in der IT und den Anwendern des ERP-Programms auftritt, treibt sie gerne Sport, z. B. Inline Skating, Spinning oder World Jumping. Außerdem geht sie gern zu Konzerten, ist ein großer Karneval-Fan, verreist viel und mag Grillabende mit Freunden und Familie. Ihr Lieblingsgriff von HOPPE ist übrigens der Acapulco – „weil er so viele Ecken und Kanten hat!“

HOPPE
12.10.2017