Was machen eigentlich Lehrlinge zum Werkzeugmechaniker und zur Fachkraft für Lagerlogistik? Andy, Sebastian und Rocco haben die Antworten!

Fenster- oder Türgriffe scheinen auf den ersten Blick sehr einfache Produkte zu sein. Und doch ist eine Vielzahl von Arbeitsschritten nötig, um sie zu konstruieren, herzustellen und zu vermarkten. Daher gibt es bei HOPPE die unterschiedlichsten Berufe – viele davon kann man auch bei uns lernen. Was es bedeutet, seine Ausbildung bei HOPPE zu absolvieren, das wissen unsere Lehrlinge selbst am besten. Sebastian und Andy lernen bei HOPPE im Werk Crottendorf den Beruf des Werkzeugmechanikers, Rocco hat sich für eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik entschieden.

Seit 1991 werden in Crottendorf im Erzgebirge HOPPE-Griffe hergestellt und hier befindet sich auch das größte Werk der HOPPE-Gruppe: Mit 31.500 Quadratmetern entspricht seine Fläche der von ca. viereinhalb Fußballfeldern. Die Kernkompetenzen des Crottendorfer HOPPE-Werks werden in Zukunft Montage und Logistik sein: Mit modernsten Systemen wird dort – im neuen HOPPE „Montage- und Logistik-Zentrum“, kurz HOPPE-MLZ – die Auslieferung des guten Griffs von HOPPE an die Kunden gesteuert und umgesetzt.

Damit wir hierfür genügend „Nachwuchs“ mit dem nötigen Fachwissen bekommen, bilden wir in Crottendorf, wie auch in anderen HOPPE-Werken, Lehrlinge aus. Wer sich für diesen Weg entscheidet, den erwartet eine moderne, zukunftsorientierte Ausbildung mit Perspektive. Andy, Sebastian und Rocco sind bereits mittendrin:

Rocco wird bei HOPPE zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet. Das Beste daran sei das Gabelstaplerfahren, sagt der 18-jährige sofort – gut, dass er dazu ausgiebig Gelegenheit bekommt! Denn es ist uns wichtig, dass unsere Lehrlinge den gelernten Beruf am Ende sicher und mit Freude ausüben können – am liebsten weiterhin im HOPPE-MLZ. Nicht umsonst sind die Übernahmechancen sehr gut: Wer Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit zeigt, der kann bei HOPPE auch über die Ausbildung hinaus seine Zukunft sehen.

Seit fast zwei Jahren ist Rocco bereits bei HOPPE – und er fühlt sich sehr wohl, sagt er. Besonders gut gefällt ihm, dass er von Anfang an so freundlich und offen aufgenommen wurde und dass seine Ausbilder immer für ihn ansprechbar sind. Auch dass seine Tätigkeit so abwechslungsreich ist, findet er gut: Kein Tag ist wie der andere und es gibt jeden Tag neue Herausforderungen, die erfolgreich gelöst werden müssen – und auch werden, versichert der junge Mann. Die größte war bisher die jährliche Inventur, verrät er.

Rocco
Rocco wird bei HOPPE zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet – Gabelstaplerfahren inklusive.

Auch Andy und Sebastian haben sich für eine Ausbildung bei HOPPE in Crottendorf entschieden. Beide lernen den Beruf des Werkzeugmechanikers – zum großen Teil in der HOPPE-eigenen Lehrwerkstatt. Auch sie fühlen sich bei HOPPE gut aufgehoben und schätzen das gute Arbeitsklima, das im Werk herrscht. Andy hatte das bereits bei Ferienjobs und einem Praktikum bei HOPPE

kennen und schätzen gelernt – dazu noch die hohe Qualität der Ausbildung bei HOPPE und fertig war die Entscheidung, sich für den Ausbildungsplatz zu bewerben. Sebastian, der als einziger der drei nicht direkt in Crottendorf wohnt, sondern ein paar Kilometer weiter weg, hat HOPPE über eine Ausbildungsmesse und bei der „Woche der offenen Unternehmen“ kennengelernt: Danach stand auch seine Entscheidung fest, bei HOPPE seine berufliche Karriere starten zu wollen.

Und das hat gut geklappt: Beide haben mittlerweile ihre Zwischenprüfung erfolgreich abgelegt – eine der größten Herausforderungen bisher, so sagen sie einstimmig. Sebastian und Andy gefällt am besten, dass sie so viel im Team arbeiten und dabei selbstständig neue Lösungswege erarbeiten und auch umsetzen können. Im Ausbildungsgang Werkzeugmechaniker lernen sie, nach technischen Zeichnungen und mit Hilfe von computergesteuerten Maschinen die Werkzeuge und Formen zu bauen, mit denen der gute Griff letztlich gefertigt wird – dabei macht es ihnen besonders viel Spaß, so präzise wie möglich zu arbeiten, damit die Qualität am Ende stimmt. Auch dass die Ausbildung so vielseitig ist, finden sie gut.

Sebastian und Andy
Sebastian und Andy machen bei HOPPE in Crottendorf eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker.

Tatsächlich bietet HOPPE seinen Lehrlingen noch mehr als „nur“ gründliche Fachkenntnisse: Neben der Ausbildungsvergütung gibt es Urlaubs- und Weihnachtsgeld, 29 Tage Urlaub und die Fahrtkosten zur Berufsschule. Schon die Lehrlinge können mit guten Ideen zur Optimierung der Prozesse beitragen – besonders hohe Leistungsbereitschaft oder gute Ideen werden schon einmal mit Sonderzahlungen honoriert. Wer nach der Ausbildung bei HOPPE bleiben möchte, kann das in aller Regel auch tun: Von den rund 260 Lehrlingen im Werk Crottendorf, die seit 1991 ihre Ausbildung bei HOPPE begonnen haben, sind bisher mehr als 200 in ein Arbeitsverhältnis übernommen worden – 32 weitere befinden sich noch in der Ausbildung.

Bei HOPPE – und nicht nur dort – wird von jungen Berufsanfängern erwartet, dass sie flexibel einsetzbar, teamfähig und verantwortungsbewusst sind. Wir legen daher Wert darauf, dass unsere Lehrlinge am Ende ihrer Ausbildung zusätzlich zu ihrem Fachwissen auch solche Fähigkeiten erworben haben. Die Ausbildung soll trotz oder gerade wegen der hohen Anforderungen Freude machen – damit das gelingt, sollen HOPPE-Lehrlinge so viel wie möglich mitwissen, mitlernen und mitdenken. Und vor allem: immer eine Erklärung dafür erhalten, weshalb etwas (so) getan werden soll. Denn nur wenn unsere Lehrlinge verstehen, was sie tun, können sie auch ihr Bestes geben. Das gute Arbeitsklima, das Rocco, Andy und Sebastian so sehr schätzen, ist nämlich kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Unternehmensführung, die auf Werten wie Vertrauen, Verantwortung, Verständnis, Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Integrität und Anstand basiert.

HOPPE
01.09.2016